SJG präsentiert plan Y für Kärnten-Wahl

Kärnten-Wahl: SJG präsentiert Plan Y

Die SJG präsentierte gemeinsam mit Landeshauptmann Peter Kaiser den Plan Y für die Kärnten-Wahl. Fünf Maßnahmen gegen Abwanderung. SJG will mit dem Jugend-Masterplan Kärnten jünger, günstiger, schneller, mobiler und klüger machen.

Umringt von „geballter Jugendkraft“, wie er es selbst formulierte, präsentierte heute, Mittwoch, SPÖ-Landesparteivorsitzender Landeshauptmann Peter Kaiser vier JugendkandidatInnen für die bevorstehende Kärnten-Wahl. Besonders stolz macht Kaiser, dass mit Luca Burgstaller der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Kärntens aufgrund seiner Listenreihung als Nummer eins im Bezirk Hermagor fix in den Kärntner Landtag einziehen wird. „Die SPÖ ist die Partei der Jugend“, stellte Kaiser dazu fest. Ihm sei es schon immer wichtig gewesen, einen Jugendvertreter in den Kärntner Landtag zu entsenden, damit die Jugend dort ihre Ideen präsentieren kann.

Starke Jugend

SJG-Vorsitzender und Jugend-Spitzenkandidat Luca Burgstaller betonte, dass Peter Kaiser der Landeshauptmann bei dieser Kärnten-Wahl auch Kandidat der Jugend ist. „Peter Kaiser ist auch unser Spitzenkandidat, weil er seit seiner Zeit als SJG-Vorsitzender nicht aufgehört hat, dafür zu kämpfen, dass die Jugend eine starke Stimme im Landtag hat.“ Die SJG von heute weise ein breites Angebot für Jugendliche auf, so sind acht KandidatInnen unter 30 Jahre alt und 15 jünger als 35.

Plan Y gegen Abwanderung

Als größte Herausforderung für die Jugend sieht Burgstaller die Abwanderung. Dies konnte zwar von acht auf fünf Personen, die Kärnten täglich verlassen, reduziert werden, nichtsdestotrotz drohe langfristig eine Überalterung. Aus diesem Grund hat die Sozialistische Junge Generation in Kärnten einen Jugendmasterplan, den „Plan Y“ entwickelt. „Wir machen Kärnten jünger, günstiger, schneller, mobiler und klüger“, so Burgstaller. Konkret geht es darum, den Universitätsstandort zu stärken, die SJG fordert die Einrichtung eines Jus-Vollstudiums. Auslandssemester sollen attraktiviert werden, um internationales Knowhow nach Kärnten zu holen, weiters soll es einen finanziellen Zuschuss für KärntnerInnen, die außerhalb unseres Bundelandes studieren, aber ihren Hauptwohnsitz weiterhin in Kärnten haben, geben. „Wichtig ist mir auch eine Aufwertung der Lehre, wir fordern, gleich wie die SPÖ Kärnten, eine Lehrlingsentschädigung von mindestens 700 Euro auf kollektivvertraglicher Basis“, so Burgstaller.

Darüber hinaus soll der öffentliche Verkehr forciert werden, das Top-Jugend-Ticket soll laut Burgstaller künftig für alle unter 24 Jahren gratis sein. Schnellstes Internet auch in den ländlichen Regionen ist ebenso eine zentrale Forderung der SJG wie leistbares Wohnen. „Hier setzen wir auf das 4-Mal-5-Modell, das vorsieht, dass die Miete für Starterwohnungen für KärntnerInnen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren, für die Dauer von fünf Jahren vier Euro inklusive Betriebskosten beträgt“, konkretisiert Burgstaller.

Jugendbeirat

Installiert werden soll auch ein Landesjugendbeirat: „Wenn es um Themen der Jugend geht, sollen junge Menschen auch mitreden können – deshalb wollen wir eine stärkere Beteiligung von jungen Menschen an den politischen Prozessen. So sollen beispielsweise Jugendliche als ExpertInnen in den Ausschüssen des Kärntner Landtages eingeladen werden und mehr Schulklassen den Landtag besuchen“, fordert Burgstaller.

Unterstützt in seinen Ausführungen wurde der Jugend-Spitzenkandidat für die Kärnten-Wahl von Christina Patterer, die sich als Pädagogin auch für ein umfangreiches Studien- und Ausbildungsangebot in Kärnten einsetzt; von Miachaela Weratschnig, deren Schwerpunkt auf jungem, leistbaren Wohnen liegt und die sich die rasche Installierung des von Landeshauptmann Peter Kaiser angekündigten Kautionsfonds wünscht; sowie von Markus Fantur, der sich für den Ausbau von ultraschnellem Internet ausspricht.

Teilen
Posted in Uncategorized.

Schreibe einen Kommentar